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Autoscaling

Mit Autoscaling werden virtuelle Maschinen in einem Zielsystem-Pool automatisch anhand definierter Last- und Benutzerparameter skaliert.

Autoscaling wird in oneclick™ ausschließlich über Zielsystem-Pools gesteuert und steht für einzelne Zielsysteme nicht zur Verfügung.

oneclick™ unterstützt zwei Autoscaling-Modi:

  • Elastisch: oneclick™ erstellt und entfernt virtuelle Maschinen automatisch auf Basis einer definierten Basis-VM.
  • Statisch: oneclick™ startet und stoppt ausschließlich bereits vorhandene virtuelle Maschinen im Zielsystem-Pool. Es werden keine virtuellen Maschinen erstellt oder gelöscht.

Die Lastverteilung erfolgt über Load Balancing und berücksichtigt Benutzeranzahl, CPU-Auslastung und RAM-Belegung. Im elastischen Modus können optional alternative Instanztypen verwendet werden, um bei Ressourcenengpässen die Verfügbarkeit sicherzustellen.

Voraussetzung

oneclick™ verteilt nur Benutzer auf die Zielsysteme des Pools, die über das oneclick™ Streaming zugreifen und deren App-Instanz als Verbindungsziel Bestes Zielsystem des Load Balancing-Pools verwendet. Für die Auslastung zählt oneclick™ dagegen alle aktiven Windows-Sitzungen eines Zielsystems, auch Anmeldungen, die nicht über oneclick™ erfolgen. Weitere Hinweise dazu finden Sie unter Load Balancing.

Sind in Ihrer Umgebung lokale Benutzerprofile erforderlich, können diese mit Windows-internen Bordmitteln wie FSLogix umgesetzt werden.

Stellen Sie vor der Autoscaling-Einrichtung sicher, dass:

Autoscaling-Modi im Überblick

Elastischer Modus

Der elastische Modus erstellt zusätzliche virtuelle Maschinen, wenn die vorhandene Kapazität nicht ausreicht. Sinkt die Last, entfernt oneclick™ nicht mehr benötigte virtuelle Maschinen wieder.

Alle automatisch erstellten Systeme basieren auf einer Basis-VM. Der elastische Modus eignet sich für Umgebungen, in denen die benötigte Anzahl virtueller Maschinen abhängig von der aktuellen Last schwankt.

Statischer Modus

Der statische Modus verwendet ausschließlich die virtuellen Maschinen, die bereits zum Zielsystem-Pool gehören. oneclick™ startet und stoppt diese Systeme abhängig von der aktuellen Last.

Der statische Modus:

  • benötigt keine Basis-VM
  • erstellt keine virtuellen Maschinen
  • löscht keine virtuellen Maschinen
  • verändert die Anzahl der Systeme im Zielsystem-Pool nicht

Sie können den statischen Modus beispielsweise verwenden, um vorhandene RDS-Hosts abhängig von der Last zu starten und zu stoppen oder eine feste Anzahl virtueller Desktops eingeschaltet und verfügbar zu halten.