Was gibt es Neues in oneclick™?
Version / Release: 2607.01.013
Veröffentlichungsdatum: 17. Juli 2026
Verbesserungen
Neuer statischer Autoscaling-Modus für Zielsystem-Pools
Für Zielsystem-Pools gibt es jetzt einen zweiten Autoscaling-Modus. Der bisherige elastische Modus erstellt und löscht virtuelle Maschinen (VMs) je nach Last. Der neue statische Modus startet und stoppt dagegen nur die Zielsysteme, die schon im Pool sind, und erstellt oder löscht keine VMs. So lassen sich zum Beispiel RDS-Hosts je nach Last starten und stoppen oder eine feste Anzahl VDIs eingeschaltet und frei halten, damit Nutzer sofort loslegen können. Sie legen fest, wie viele Systeme mindestens und höchstens laufen sollen. Den Rest übernimmt oneclick™ automatisch anhand der aktuellen Last.

Pools starten beim ersten Benutzer und fahren im Leerlauf auf null herunter
Zielsystem-Pools mit Load Balancing und Autoscaling arbeiten jetzt vollständig bedarfsgesteuert. Möchte sich ein Benutzer verbinden und es läuft gerade keine VM, startet oneclick™ automatisch eine. Meldet sich am Ende des Tages der letzte Benutzer ab, wird die letzte VM nach einer festgelegten Zeit automatisch heruntergefahren. Der Pool kann so bis auf null herunterfahren. So laufen keine VMs mehr unnötig im Leerlauf, und Ihre Kunden zahlen nur für die Zeit, in der die Systeme wirklich genutzt werden.
Mehr Einblick und Kontrolle beim Autoscaling
Mehrere Änderungen erleichtern die Konfiguration und Überwachung des Autoscalings und erhöhen die Sicherheit bei der Einrichtung:
- Autoscaling-Verlauf: Die Detailansicht des Zielsystem-Pools enthält jetzt ein Autoscaling-Protokoll. Zu jeder Skalierungsaktion zeigt es, wann sie stattfand, was skaliert wurde, warum und ob sie erfolgreich war – inklusive der genauen Fehlermeldung, falls nicht. Einträge werden vier Wochen aufbewahrt.

- Abkühlzeit gegen ständiges Starten und Stoppen: Eine neue Abkühlzeit lässt Autoscaling nach einer lastbedingten Aktion warten, bevor in die Gegenrichtung skaliert wird. So startet und stoppt eine VM nahe an einem Grenzwert nicht mehr wiederholt.
- Leerlauf-Abschaltung: Im statischen Modus wird eine laufende VM, die länger als eine einstellbare Zeit keine aktiven Benutzer hat, heruntergefahren (bis zur Mindestanzahl) – auch wenn einzelne stark ausgelastete VMs den Pool-Durchschnitt über dem Grenzwert halten. Frisch gestartete, gerade geweckte und Wartungs-VMs sind ausgenommen.
- Deutlichere Hinweise beim Wechsel des Modus: Beim Wechsel des Autoscaling-Modus erklärt ein Hinweis die Auswirkungen beider Optionen. Der elastische Modus erstellt und löscht VMs je nach Last (dabei können Kosten bei Ihrem Cloud-Provider entstehen), der statische Modus erstellt oder löscht nie VMs. Autoscaling löscht ausschließlich selbst erstellte VMs; manuell hinzugefügte werden nie angetastet. Ein elastisches Profil für einen Pool auszuwählen erfordert eine ausdrückliche Bestätigung, und eine Karenzzeit verhindert, dass kurzzeitige Fehler sofortige Löschungen auslösen.
- Wartungsmodus wird respektiert: VMs im Wartungsmodus werden vom Autoscaling nicht gestartet, gestoppt oder gelöscht.
- Inline-Hinweise bei Grenzwerten: Ist ein Lastkriterium (CPU, RAM oder Benutzer) so eingestellt, dass es die Skalierung nicht mehr beeinflusst, weist ein Inline-Hinweis jetzt darauf hin.
- Klarere Infotexte: Die Tooltips für das Start-/Stopp-Timeout, das Ausführungsintervall und die Warnung beim erzwungenen Herunterskalieren wurden für mehr Klarheit überarbeitet.
Eventprofil-Protokolle erfassen jetzt übersprungene Events
Die Ausführungsprotokolle von Eventprofilen erfassen jetzt auch Events, die übersprungen wurden. Jeder Eintrag enthält einen Zeitstempel und, soweit verfügbar, den Grund, beispielsweise „Bedingung nicht erfüllt" oder „Vom Benutzer übersprungen". Bisher wurden übersprungene Events im Protokoll nicht gelistet.
Vor dem Löschen sehen, wo eine Richtlinie oder ein Eventprofil verwendet wird
Der Bestätigungsdialog beim Löschen von Richtlinien und Eventprofilen listet jetzt auf, wo das Element aktuell verwendet wird, und weist darauf hin, dass es dort nach dem Löschen nicht mehr greift – so können Sie die Auswirkung vor dem Bestätigen einschätzen.
Richtliniendetails zeigen betroffene Benutzer und App-Instanzen
Die Detailansicht einer Richtlinie kann jetzt anzeigen, welche Benutzer und welche App-Instanzen eine Richtlinie tatsächlich betrifft, abgeleitet aus ihren Regeln. Die Bereiche blenden die betroffenen Mengen auf Klick ein, sodass Sie die Reichweite einer Richtlinie einsehen können, ohne sie manuell zusammenzusuchen.

Überarbeitete Detailansicht des Zielsystem-Pools
Die Detailansicht des Zielsystem-Pools wurde überarbeitet, damit aktive Funktionen klarer erkennbar sind. Sobald Sie Zugangsdaten eingeben oder ein Standard-Zielsystem festlegen, erscheint dafür jeweils eine eigene Kachel – mit Bearbeiten- und Löschen-Aktion – statt der Einstellung oben. Entfernen Sie die Kachel, wird die Funktion wieder deaktiviert.
CPU und RAM bei Computing-Ressourcen-Zielsystemen
Die Detailansicht eines Computing-Ressourcen-Zielsystems zeigt jetzt direkt CPU und RAM der Instanz. Der bisher angezeigte Wert „Auslastung" wurde aus der Liste entfernt.
Vom Zielsystem zur Anbindung springen
Die Zielsystemdetails verlinken jetzt auf die Details der zugrunde liegenden Anbindung und des Netzwerks, wo der eindeutige Schlüssel steht. So lässt sich die richtige Anbindung leichter identifizieren – etwa wenn mehrere Anbindungen denselben Namen haben.
Schnellzugriff von Lizenzen und App-Konfigurationen auf ihre Benutzer
Die Detailansicht einer Lizenz hat jetzt eine Kachel, die auf die nach dieser Lizenz vorgefilterte Benutzerliste verlinkt; die Detailansicht einer App-Konfiguration verlinkt auf die nach dieser App-Konfiguration vorgefilterte App-Liste. So sehen Sie, was zugewiesen ist, ohne den Filter manuell zu setzen.

Deutlichere Markierung ausgewählter Textfilter
Ausgewählte Filter, die als Text dargestellt werden, erscheinen jetzt fett und unterstrichen. Das betrifft beispielsweise den Filter „Lizenz" unter Benutzer, sodass Sie auf einen Blick sehen, welche Filter aktiv sind. Chip-basierte Filter (Gruppen, Rollen) hatten bereits eine klare Markierung.
Passwörter für mehrere Benutzer gleichzeitig zurücksetzen
Passwort zurücksetzen für Benutzer ist jetzt auch in der Mehrfachauswahl oberhalb der Benutzertabelle verfügbar. Bei einem einzelnen Benutzer öffnet sich der gewohnte Dialog. Wählen Sie mehrere Benutzer aus, sendet oneclick™ stattdessen jedem von ihnen einen Anmeldelink – so lässt sich das Zurücksetzen für viele Benutzer in einem Schritt anstoßen, ohne einzelne Passwörter zu verwalten.

Aufgefrischte Lizenz-Symbole
Die Lizenzen Basic User, Professional User, App Standard und App High Performance verwenden jetzt eigene Symbole, die zum jeweiligen Lizenztyp passen.
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Namenshinweis beim Erstellen mehrerer VMs
Wenn Sie beim VM-Erstellen eine Menge größer als eins eingeben, zeigt ein Hinweis jetzt, wie die Namen nummeriert werden, sodass klar ist, wie die erstellten VMs benannt werden.
Mesh-Client-Download-Button erst aktiv, wenn bereit
Der Button „Mesh-Client herunterladen" bleibt jetzt deaktiviert, bis die erforderlichen Daten eingegeben wurden.
Klarerer Hinweistext für Prozess-Eingabefelder
Der Hinweis unter der Prozesskonfiguration macht jetzt klar, dass die aufgeführten Felder nur bei der Ausführung des Prozesses eine Eingabe erfordern, nicht bei der Erstellung.
Zuverlässigere Active-Directory- und LDAP-Synchronisierung
Die Benutzer-Synchronisierung über Active Directory und LDAP ordnet bestehende Benutzer jetzt anhand ihrer stabilen Verzeichnis-Kennung zu (der Azure-Graph-ID bzw. objectGUID / entryUUID bei LDAP) statt anhand der E-Mail-Adresse. Benutzer, deren E-Mail sich im Verzeichnis ändert – etwa nach einer Namensänderung –, werden dadurch nicht mehr als Dublette importiert, sodass ihre Gruppenzugehörigkeiten und Zuweisungen erhalten bleiben. Gehört eine geänderte E-Mail bereits einem anderen Benutzer, überspringt der Import diesen Benutzer und benachrichtigt den Admin, statt automatisch zusammenzuführen. Die Synchronisierung großer Verzeichnisse (über 1.000 Gruppen) ist außerdem deutlich schneller, und der Synchronisierungsdialog flackert beim Laden nicht mehr.
Verbesserungen bei den Cloud-Provider-Integrationen
- Open Telekom Cloud: Die neuen ECS-Flavor-Familien (s9, x1m, p5e) sind jetzt buchbar. Die Image-Erstellung funktioniert jetzt auch für Quell-VMs mit ausschließlich privater Netzwerkschnittstelle und hinterlässt keine leeren Netzwerk-Sicherheitsgruppen mehr.
- Exoscale: Das Stoppen einer VM in einem Übergangszustand (z. B. Starten oder Stoppen) wartet jetzt auf einen stabilen Zustand, statt mit einer technischen Provider-Fehlermeldung abzubrechen. Nicht genutzte Netzwerk-Sicherheitsgruppen werden jetzt aufgeräumt.
- IONOS: Provider-Fehler zeigen jetzt die tatsächliche Ursache statt einer irreführenden „Cannot read properties of undefined"-Meldung.
Fehlerbehebungen
- Benutzerimport aus Active Directory stürzt bei bereits vorhandenen Benutzern nicht mehr ab: Der Benutzerimport aus Active Directory bricht nicht mehr mit einem Fehler ab, wenn ein importierter Benutzer bereits existiert, sodass die übrigen Benutzer des Durchlaufs zuverlässig importiert werden.
- Mehrfachauswahl-Löschen funktioniert für Richtlinien, Rollen und Eventprofile: Der „Löschen"-Button im Bestätigungsdialog ist jetzt aktiv, wenn Richtlinien, Rollen oder Eventprofile über die Mehrfachauswahl der Tabelle gelöscht werden – wie bei anderen Tabellen auch.
- App-Kacheln werden nach dem Löschen eines Zielsystems aktualisiert: Löscht ein Admin ein Zielsystem, das noch von einer App-Instanz verwendet wird, aktualisieren sich die betroffenen Kacheln jetzt automatisch und die Zielsystem-Auswahl wird zurückgesetzt, sodass die App auf ein gültiges Zielsystem gezeigt werden kann, statt beim Start zu scheitern.
- Verwaiste Eventprofile lassen sich wieder löschen: Eventprofile, deren verknüpfter Prozess entfernt wurde, lassen sich jetzt wieder in der Oberfläche bearbeiten und löschen, statt einen technischen Fehler auszugeben.
- Formular für Cloud-Abonnement-Anbindungen validiert, statt einen Fehler zu werfen: Beim Absenden eines leeren Anbindungsformulars vom Typ „Cloud-Abonnement" erscheint jetzt eine Feldvalidierung statt eines Server-Fehlers.
- Validierung im Formular „Neues Zielsystem" (Public Internet) löst sich korrekt: Nachdem Sie den öffentlichen Hostnamen oder die öffentliche IP eingegeben haben, bleibt das jeweils andere Feld nicht mehr als ungültig markiert.
- Entfernen eines Ports aus einem öffentlichen Zielsystem wirkt jetzt: Das Entfernen von Port 3389 aus einem öffentlichen Zielsystem wirkt sich jetzt korrekt auf den Zugriff aus und wird in der App-Konfiguration widergespiegelt.
- Symbol für getrennte Verbindungen wieder im Zielsystem-Filter: Das Symbol für getrennte Verbindungen wird im Filter der Zielsystemtabelle wieder angezeigt.
- Korrigierte Dokumentations- und Bedingungs-Links: Der Link zur StackIT-Provider-Dokumentation, die Links zu den Lizenz- und Geschäftsbedingungen (nachdem diese in separate Allgemeine Geschäftsbedingungen und Lizenzbedingungen aufgeteilt wurden) und der deutsche Hilfe-Link „Load Balance Info" verweisen jetzt auf gültige Seiten.
- Passwortmanager greifen auf die richtigen Felder: Die automatische Ausfüllung durch Passwortmanager wie Bitwarden oder 1Password erscheint jetzt bei Anmeldedatenfeldern (etwa Admin-Benutzername und -Passwort) und nicht mehr bei unbeteiligten Feldern wie Suche oder Zahleneingaben.
- Klare Anmelde-Ablehnung, wenn keine Lizenz greift: Wenn die Lizenz eines Benutzers nicht auflösbar ist – etwa weil sie zu einer anderen Division gehört als der, bei der die Anmeldung erfolgt –, wird die Anmeldung jetzt sauber abgelehnt, statt mit einem Server-Fehler zu scheitern.
Version / Release: 2606.02.016
Veröffentlichungsdatum: 17. Juni 2026
Verbesserungen
Überarbeiteter Ablauf der Zwei-Faktor-Authentifizierung
Die 2FA wurde überarbeitet, um alltägliche Situationen souveräner abzufangen. Benutzer haben jetzt drei Versuche, den richtigen Code einzugeben, bevor sie ausgeloggt werden. Sind mehrere 2FA-Faktoren konfiguriert (z. B. über eine Lizenz- und eine App-Konfigurations-Richtlinie), genügt es, einen davon erfolgreich zu bestätigen.
- Im 2FA-Dialog steht eine Methodenauswahl zur Verfügung, mit der Benutzer zwischen Authenticator-App, SMS und E-Mail wechseln können
- Bei schnellem Wechsel zwischen Methoden werden keine doppelten Codes mehr versendet
- 2FA-Richtlinien, die ausschließlich an einer App-Konfiguration hängen, lösen jetzt zuverlässig beim Start der App aus

Eigenes Passwort im Adminbereich zurücksetzen
Admins können das Passwort für den Account, mit dem sie selbst gerade angemeldet sind, jetzt direkt aus der Benutzerverwaltung zurücksetzen. Im Dialog stehen zwei Optionen zur Verfügung: ein Einmalpasswort vergeben nach Eingabe des aktuellen Passworts – oder einen oneclick™-Anmeldelink an die E-Mail-Adresse des Accounts senden.

Durchsuchbare Ausführungsprotokolle der Eventprofile und längere Aufbewahrung
Die Ausführungsprotokolle der Eventprofile lassen sich jetzt nach den Klarnamen der betroffenen Objekte durchsuchen statt nur nach IDs. Einträge verlinken direkt auf die zugehörige Detailansicht, und entfernte Objekte sind klar gekennzeichnet. Die Aufbewahrung der Ausführungsprotokolle wurde auf ein Jahr verlängert, sodass Monatsauswertungen über ein volles Kalenderjahr zurückreichen können.
Autoscaling pausieren und fortsetzen
Ein pausierter Autoscaling-Zustand wird jetzt direkt auf den Zielsystem-Pool-Details angezeigt und lässt sich per Klick fortsetzen. Stößt das Autoscaling auf wiederholt dauerhafte Fehler, pausiert es sich jetzt selbst und wartet auf eine manuelle Freigabe – statt in einer Endlosschleife zu laufen.
Massenlöschung für Gruppen und Prozesse
Gruppen und Prozesse lassen sich jetzt gebündelt aus den jeweiligen Tabellen löschen. Zugehörige Berechtigungen werden dabei gleich mit entfernt.
Verbesserungen in der Lizenzverwaltung
Der Lizenzbereich wurde an mehreren Stellen verfeinert, um die tägliche Arbeit zu erleichtern und Fehlbedienungen vorzubeugen:
- Beendete Lizenzen lassen sich direkt in der jeweiligen Tabellenzeile löschen
- Lösch-Warnungen sind klarer formuliert und enthalten einen eindeutigen Hinweis, wenn der zugehörige Vertrag bereits gekündigt ist
- Aktive Lizenzen sind vor versehentlichem Löschen geschützt; der Dialog nennt jetzt den tatsächlichen Grund (laufende Vertragslaufzeit) statt fälschlich auf zugewiesene Benutzer zu verweisen
Verbindungen zu Privatem Verzeichnisdienst und Entra ID verarbeiten gelöschte oneclick™-Gruppen
Wenn eine oneclick™-Gruppe entfernt wurde, die in einer Verbindung zu einem Privaten Verzeichnisdienst oder zu Entra ID als Gruppenzuordnung referenziert ist, schlägt das Speichern und Synchronisieren der Verbindung nicht mehr fehl. Betroffene Zuordnungen werden in der Gruppenzuordnungs-Tabelle mit dem Hinweis „oneclick™-Gruppe gelöscht" eindeutig markiert; die übrigen gültigen Zuordnungen werden weiterhin synchronisiert. Fehlermeldungen beim Speichern einer Verbindung werden jetzt direkt im Adminbereich angezeigt, ergänzt um eine Trace-ID, die Support-Anfragen erleichtert.
„Base DN" ist im Verzeichnisdienst-Wizard jetzt ein Pflichtfeld
Im Wizard für private Verzeichnisdienst-Verbindungen wird das Feld „Base DN" jetzt als Pflichtfeld behandelt. Der „Weiter"-Button bleibt deaktiviert, bis ein Wert eingetragen ist – die bisherige generische Fehlermeldung nach dem Klick entfällt damit.
Unterstützung von Escape-Zeichen in Active Directory Distinguished Names
Der Active-Directory-Import verarbeitet jetzt LDAP-konforme Escape-Zeichen wie \, in Distinguished Names korrekt. Benutzer, deren DN Kommata oder andere Sonderzeichen im Namensbestandteil enthält, lassen sich jetzt fehlerfrei importieren.
Verbesserungen bei Cloud-Anbieter-Integrationen
Stabilitäts- und Genauigkeitsverbesserungen über die unterstützten Cloud-Anbieter hinweg:
- AWS: zuverlässigeres Sysprep über EC2Launch v2, Toleranz gegenüber einzelnen Region-Ausfällen, korrekte vCPU-Anzeige und klarere Provider-Fehlermeldungen
- Google Cloud: Preise werden jetzt über die offizielle Cloud Billing Catalog API ermittelt
- Open Telekom Cloud: SSD ist der neue Standard-Volumentyp anstelle von SATA
- STACKIT: verbesserte Verarbeitung der Sicherheitsgruppen beim Aktualisieren der Netzwerkschnittstelle – Zielsystem-Pools lösen im Adminbereich keine wiederholten Aktualisierungen der Tabellen Zielsysteme, Zielsystem-Ports und Netzwerksicherheitsgruppen mehr aus
- Exoscale: Templates, die in oneclick™ aus einer VM erstellt wurden, werden jetzt korrekt als eigene Images erkannt – statt nach einer Verbindungs-Synchronisation fälschlich als „Gelöscht" angezeigt zu werden
TPM- und Secure-Boot-Schalter in der VM-Erstellung
Der Dialog zur VM-Erstellung bietet jetzt Schalter für TPM und Secure Boot, mit denen Admins die von Windows 11 erwarteten Hardwareanforderungen gezielt setzen können. Bei Windows-11-Images sind beide Schalter aktiviert und gesperrt. Bei anderen Images wie Windows Server lassen sich die Schalter auf unterstützten Instanztypen wahlweise aktivieren.

IPsec-VPN-Verbindungen
Zwei Verbesserungen für Einrichtung und Prüfung von IPsec-VPN-Verbindungen:
- Das Feld für den Pre-Shared Key wird jetzt wie andere Passwortfelder maskiert. So bleibt der Wert beim Screensharing oder vor Ort nicht sichtbar
- IPsec-Verbindungsdetails werden mit lesbaren Bezeichnungen statt Rohwerten angezeigt, was die Prüfung einer Konfiguration auf einen Blick erleichtert
Signierte oneclick™ Gateway RDP-Dateien
RDP-Verbindungsdateien, die für das oneclick™ Gateway erzeugt werden, sind nun kryptografisch über Azure Key Vault signiert. Die Sicherheitswarnung „Unbekannter Herausgeber", die Windows beim Öffnen einer RDP-Sitzung zuvor zeigte, erscheint nicht mehr – besonders relevant für Unternehmensumgebungen, die vertrauenswürdige, verifizierte Verbindungsdateien voraussetzen.
Schnellerer Adminbereich
Mehrere Listen im Adminbereich laden jetzt spürbar schneller: Zielsysteme, App-Konfigurationen, App-Instanzen und Zielsystem-Pools. Auch das Öffnen Cloud-verwalteter Apps vom Desk reagiert jetzt deutlich schneller. Optimierungen im Hintergrund reduzieren die Anzahl der Datenbankabfragen pro Seitenaufruf erheblich.
Quell-Zielsystem auf Images sichtbar
Die Images-Tabelle und die Image-Detailansicht enthalten jetzt eine Spalte „Quell-Zielsystem". Sie verlinkt direkt auf das Zielsystem, aus dem das Image erstellt wurde. Wurde das Zielsystem zwischenzeitlich entfernt, zeigt die Spalte stattdessen die ID; bei Images ohne hinterlegtes Quellsystem erscheint ein Strich.
Schutz vor doppelten Netzwerken und Zielsystemen
Netzwerke und Zielsysteme lassen sich nicht mehr doppelt mit identischen Einstellungen erstellen. Wird etwa versucht, eine bereits hinzugefügte öffentliche IP erneut einzutragen, weist die Plattform die Eingabe ab. So bleibt die Konfiguration eindeutig.
Einzelne Graphen im Dashboard per Strg + Klick fokussieren
Die Arbeit mit Dashboard-Diagrammen wird schneller, wenn nur ein oder zwei Graphen interessant sind. Ein Strg + Klick auf einen Eintrag in der Legende blendet alle anderen Graphen aus und aktiviert nur den angeklickten – weitere Einträge können anschließend zusätzlich hinzugenommen werden. Bisher musste jeder Eintrag einzeln abgewählt werden.
Dashboard-Diagramme öffnen nicht mehr ungewollt die zugehörige Tabelle
Ein Klick auf einen Punkt in einem Dashboard-Diagramm führt nicht mehr direkt in die zugehörige Tabelle – hilfreich, wenn der Klick nur dazu gedacht war, einen Wert zu prüfen. Der Verweis auf die zugehörige Tabelle ist jetzt als sichtbarer Link unter dem Diagramm eingebunden, im gleichen Stil wie im Tab „Übersicht".
Hybrid Drive rundum erneuert
Hybrid Drive – das in oneclick™ eingebundene Laufwerk – wurde komplett neu aufgebaut. Benutzer erhalten einen spürbar schnelleren Dateibrowser mit überarbeitetem Teilen, einem Aktivitäts-Feed und erweiterten Funktionen für die Zusammenarbeit. oneclick™ Branding und Darkmode sind durchgehend angewendet, Single Sign-On ist nahtlos integriert, und persönliche Sicherheitseinstellungen – etwa eine geführte Erstanmeldung mit Passwortvergabe – stehen direkt im Laufwerk zur Verfügung. Beim Abmelden von der Plattform endet auch die Sitzung im Laufwerk.
Zuverlässige Anzeige aktiver Sitzungen in Zielsystem-Pool-Details
Die Tabelle „Aktive Benutzersitzungen" auf den Zielsystem-Pool-Details spiegelt jetzt den tatsächlichen Sitzungsstand zuverlässiger wider. Benutzer-Sitzungen bleiben auch über lange Zeiträume hinweg – etwa Wochenenden oder nach Plattform-Neustarts – korrekt an ihren Host gebunden, und Sitzungen auf nicht mehr erreichbaren Hosts werden konsistent bereinigt.
Wartungsmodus greift jetzt auch bei Zielsystemen mit aktivem Load Balancing
Der Wartungsmodus deckt jetzt auch Zielsysteme mit aktivem Load Balancing ab. Die Plattform prüft alle Zielsysteme des Pools und wendet die Wartungslogik konsistent an – einschließlich der divisionsübergreifenden Wartungsunterstützung und der bereits etablierten Wartungs-Ausnahmegruppen für Einzel-Zielsystem-Apps.
Load-Balancing-Aktivierung aktualisiert zugehörige Ansichten in Echtzeit
Das Aktivieren von Load Balancing auf einem Zielsystem-Pool aktualisiert jetzt das App-Konfigurations-Dropdown und die Desk-Kachel des Benutzers in Echtzeit. Ein manuelles Neuladen der Seite ist nicht mehr nötig.
Fehlerbehebungen
- Suche in Ausführungsprotokollen von Eventprofilen filtert korrekt: Das Suchfeld im Ausführungsprotokoll eines Eventprofils filtert die Einträge jetzt wie erwartet nach der Spalte „Ziel" und weiteren Tabelleninhalten.
- Ausführungsprotokoll zeigt den aktuellen Event-Typ: Nach dem Anpassen des Event-Typs eines Profils zeigen neue Einträge im Ausführungsprotokoll jetzt die aktuelle Bezeichnung in der Spalte „Event". Bereits bestehende Einträge behalten ihre ursprüngliche Bezeichnung.
- Löschen von Zielsystemen innerhalb eines Pools funktioniert zuverlässig: Zielsysteme innerhalb eines Pools lassen sich jetzt zuverlässig entfernen. Verwaiste Einträge, die beim Klonen einer VM zurückbleiben konnten, werden nicht mehr stehen gelassen.
- Keine doppelten App-Instanzen mehr bei Mehrfach-Gruppenzuweisung: Wenn ein Benutzer mehreren Gruppen angehört, die auf dieselbe App verweisen, wird jetzt nur noch eine einzige App-Instanz erzeugt – nicht mehr eine pro Gruppe.
- Sortierung nach Datum und Uhrzeit respektiert die Regionseinstellung: Sortieren nach Datum oder Uhrzeit in Protokoll-Tabellen liefert jetzt unabhängig von der Sprach- und Regionseinstellung des Benutzers korrekte Ergebnisse.
- Desk-Sidebar schließt nach Klick auf Produkt-Support: Die Sidebar auf dem oneclick™ Desk schließt sich jetzt wie erwartet, wenn ein Benutzer aus ihr heraus den Produkt-Support öffnet.
- „Icon ändern"-Link im Kacheleditor klar sichtbar: Der „Icon ändern"-Link im Kacheleditor des Desks ist jetzt in hellem und dunklem Modus gut lesbar – der Hintergrund des umgebenden Panels wurde im Kontrast angepasst.
- Lizenz-Diagramme im Dashboard zeigen Namen korrekt über Divisionen hinweg: Die Diagramme „Benutzer – max. gleichzeitige Anmeldungen", „App – max. gleichzeitige Nutzung" und „App-Nutzung" im Dashboard lösen die Lizenz-Namen jetzt auch dann korrekt auf, wenn ein Admin auf das Dashboard einer anderen Division zugreift. Bisher fehlten betroffene Labels in den Diagrammen ohne Hinweis.