2607.03.053
Version / Release: 2607.03.053
Veröffentlichungsdatum: 1. September 2026
Verbesserungen
Tastatur-Layout für Streaming im Browser
Mehrere Verbesserungen am Tastatur-Layout, das Apps im Browser verwenden:
- Dänisches Layout ergänzt: In den Nutzungseinstellungen einer App-Konfiguration steht unter „Auf dem Remote-System gewähltes Tastatur-Layout“ jetzt „da-DK Qwerty“ zur Auswahl. Die dänischen Sonderzeichen æ ø å und die Zeichen auf AltGr kommen korrekt an.
- „Anderes Layout“ funktioniert wie vorgesehen: Die Option, die vorher „Anderes Layout (Einstellung des Remote-Systems benutzen)“ hieß, fällt nicht mehr auf das US-Layout zurück. Zeichen werden jetzt layout-unabhängig übertragen und kommen damit auch auf Remote-Systemen korrekt an, deren Layout nicht in der Liste steht – einschließlich Zeichen jenseits westeuropäischer Alphabete wie ą ć ę, ğ ı ş, griechischer und kyrillischer Zeichen sowie des Euro-Zeichens. Tastenkombinationen wie Strg+C, Strg+V und Alt+Tab funktionieren in diesem Modus ebenfalls.
- Hilfetext zur Einstellung: Ein Hilfe-Symbol neben der Einstellung erklärt, dass das Layout des Remote-Systems nicht automatisch erkannt werden kann, und welchen Eintrag Sie wählen sollten. Der Hilfetext steht in der App-Konfiguration und auf der App-Kachel im oneclick™ Desk zur Verfügung.
Ein Layout aus der Liste überträgt alle Zeichen zuverlässig – wählen Sie „Anderes Layout“ deshalb nur, wenn das Layout des Remote-Systems unbekannt ist oder nicht in der Liste steht. In diesem Modus können Buchstaben-Tastenkombinationen wie Strg+Z auf einem anderen Buchstaben landen, wenn das Remote-System ein Qwertz-basiertes Layout verwendet, das oneclick™ nicht anbietet. Wie bisher gilt die Einstellung für Apps, die über oneclick™ Streaming im Browser geöffnet werden, nicht für Apps über das oneclick™ Gateway.
Wartungsmodus greift jetzt auch in Load-Balancing-Pools
Der Dialog „Wartungsmodus aktivieren“ sagt zu, dass auf den Zielsystemen keine Neuanmeldungen zugelassen werden. In Pools mit „Bestehende Benutzer-Sitzungen wiederverwenden“ galt das nicht: Benutzer, die vorher auf einem Zielsystem gearbeitet hatten, wurden direkt wieder dorthin verbunden, nachdem es in Wartung ging – Benutzer ohne eine solche Bindung dagegen korrekt verteilt. Derselbe Pool verhielt sich also von Benutzer zu Benutzer unterschiedlich, ohne dass das im Admin-Bereich sichtbar war.
- Benutzer, deren Wiederverwendungs-Eintrag auf ein Zielsystem in Wartung zeigt, werden jetzt auf ein freies Zielsystem des Pools geleitet – ohne Fehlermeldung und ohne dass sie etwas tun müssen.
- Beim Aktivieren des Wartungsmodus werden die Wiederverwendungs-Einträge auf den betroffenen Zielsystemen jetzt aufgehoben. Sie müssen sie nicht mehr von Hand in den Pool-Details aufheben. Erhalten bleiben die Einträge von Benutzern aus Gruppen, die während des Wartungsmodus Zugriff erhalten, und von Benutzern, deren Sitzung noch auf diesem Zielsystem läuft.
- Benutzer mit einer laufenden Sitzung können auf diesem Zielsystem weiterhin zusätzliche Apps starten. Sie bei laufender Sitzung zu verschieben, könnte ihr Windows-Profil beschädigen oder ihnen ein temporäres Profil geben. Diese Benutzer erhalten jetzt eine Benachrichtigung mit der Bitte, ihre Dokumente zu speichern und sich vom System abzumelden.
- Der Dialog erklärt, was das bedeutet und was zu tun ist, und über den Link „Sitzungen anzeigen“ gelangen Sie in die Details des betroffenen Zielsystem-Pools. Der Link erscheint nur bei Pools, die bestehende Benutzer-Sitzungen wiederverwenden.
- Sind alle Zielsysteme des Pools in Wartung, sehen Benutzer jetzt den Wartungshinweis statt einer Meldung über fehlende freie Ressourcen.
App-Kacheln zeigen Wartung im Pool schon vor dem Klick
Verwendet eine App „Bestes Zielsystem des Loadbalancing-Pools“ als Zielsystem, wird ihre Kachel jetzt ausgegraut, sobald alle Zielsysteme des Pools für diesen Benutzer im Wartungsmodus sind, und zeigt beim Darüberfahren mit der Maus den Wartungshinweis. Vorher sah die Kachel normal aus, und Benutzer erfuhren es erst nach dem Klick und dem fehlgeschlagenen Start. Die Kacheln wechseln ihren Zustand, während Benutzer angemeldet sind – eine erneute Anmeldung ist nicht nötig.
- Ist nur ein Teil des Pools im Wartungsmodus, bleibt die Kachel nutzbar und die App startet auf einem freien Zielsystem – unverändert.
- Der Tooltip zeigt Ihren Hinweis, wenn alle Zielsysteme des Pools denselben Hinweis tragen. Unterscheiden sich die Hinweise oder ist keiner hinterlegt, sehen Benutzer stattdessen einen neutralen Text, weil eine Wartungszeit von einem Zielsystem über ein anderes in die Irre führen könnte.
- Die Kacheln wenden jetzt dieselben Regeln an wie der App-Start selbst. Bei einem bestimmten Zielsystem sehen Benutzer der oneclick™ Administrations-Division sowie der Cross-Division-Support mit „Support-Zugriff während der Wartung erlauben“ jetzt eine nutzbare Kachel, weil der Start sie ohnehin durchlässt.
Gruppen-Detailansicht lädt nicht mehr alle Benutzer
Wenn Sie im Admin-Bereich eine Gruppe öffnen, wird nicht mehr zuerst die vollständige Benutzerliste der Division geladen. Die Kachel „Benutzer“ fragt jetzt nur noch die Mitglieder dieser Gruppe ab und erscheint, während die übrige Seite noch lädt – vorher wartete sie darauf, dass die gesamte Liste Seite für Seite eintrifft, was große Divisionen langsam machte. Leeren Sie eine Gruppe, erscheint jetzt sofort der Leerzustand, statt dass die Kachel dauerhaft die Ladeanimation zeigt. Auch die Benutzerliste selbst lädt schneller, weil eine Prüfung, die bei jeder Seite lief, nicht mehr Daten der gesamten Plattform durchsucht.
Fehlerbehebungen
- Filteranfragen an die oneclick™ API berücksichtigen wieder alle Filter:
Anfragen an die
/filter-Endpunkte werten jetzt wieder alle übergebenen Filter aus – ODER-Verknüpfungen, mehrere Filter innerhalb einer Filtergruppe und mehrere Filtergruppen – und berücksichtigensort,limit,startundpagewieder. Vorher griff nur der erste Filter der ersten Gruppe, sodass eine Anfrage ohne Fehlermeldung mehr Datensätze zurückgab als erwartet. Auch ausschließende Filter (not) greifen wieder korrekt, und fehlerhafte Filter- oder Sortierangaben führen jetzt zu einer eindeutigen Fehlermeldung statt zu einer leeren Liste. Der Parameterincludesbleibt davon unberührt: Er wurde bewusst entfernt und wird durch diese Korrektur nicht wieder aktiviert. - Anmeldung über einen Identity Provider stellt sich selbst wieder her: Nach einer Betriebsstörung konnte die Anmeldung über einen Identity Provider (Single Sign-on) weiterhin fehlschlagen, bis die Plattform manuell neu gestartet wurde. oneclick™ erkennt diesen Zustand jetzt selbst und behebt ihn automatisch.
- Netzwerke mit überlappendem Adressbereich lassen sich für Cloud-Verbindungen wieder anlegen: Bei AWS, Azure, Google Cloud, Open Telekom Cloud, Ionos, Exoscale, Vultr, Orange, Huawei und Ventus wird ein zweites Netzwerk mit überlappendem CIDR-Bereich in derselben Verbindung wieder akzeptiert – diese Cloud-Provider erlauben identische Adressbereiche innerhalb eines Cloud-Kontos. Für STACKIT- und IPsec-Verbindungen bleibt die Prüfung erhalten, weil eine Überlappung dort tatsächlich zu einem Konflikt führt. Netzwerke und Subnetze, die fehlerhaft angelegt oder bereits gelöscht wurden, belegen ihren Adressbereich nicht mehr, sodass Sie ein fehlgeschlagenes Netzwerk mit demselben Bereich erneut anlegen können. Die Prüfung greift jetzt außerdem beim Bearbeiten des CIDR-Bereichs eines Netzwerks und beim Hinzufügen eines Subnetzes.
- AD/LDAP-Sync schlägt Benutzer mit einer zweiten Verbindung nicht mehr fälschlich zum Löschen vor: Benutzer, die weiterhin über eine zweite AD/LDAP-Verbindung synchronisiert werden, erscheinen beim Abgleich nicht mehr in der Liste der zum Löschen vorgeschlagenen Benutzer.
- AD/Azure-Import bricht bei einem hängenden Benutzer nicht mehr komplett ab: Bleibt die Verarbeitung bei einem einzelnen Benutzer hängen, bricht der Import nicht mehr komplett ab, sondern läuft für die übrigen Benutzer weiter.
- AD/LDAP-Zugangsdaten erscheinen nicht mehr in API-Antworten: Benutzername und Passwort der AD/LDAP-Verbindung werden in den entsprechenden API-Antworten nicht mehr zurückgegeben.
- STACKIT- und OpenStack-Verbindungen melden echte Fehler: Fehler von STACKIT- und OpenStack-Verbindungen zeigen jetzt die tatsächliche Meldung des Anbieters statt einer generischen Meldung, und eine ausbleibende Antwort führt jetzt zu einem Timeout statt zu einem endlosen Warten. Bleibt die Abfrage mehrerer Projekte ohne jede Antwort, wird das jetzt als eindeutiger Fehler gemeldet statt stillschweigend eine leere Liste zu liefern.
- Preise für Open Telekom Cloud vollständig:
Instanzen der Familie
ecsflexwerden jetzt ebenfalls mit Preis angezeigt. - Anzeige der AD-Sync-Gruppen korrigiert: Die Gruppenanzeige beim AD-Sync verwendet jetzt durchgehend das richtige Trennzeichen und zeigt für leere Gruppen die passende Beschriftung.