2607.01.013
Version / Release: 2607.01.013
Veröffentlichungsdatum: 17. Juli 2026
Verbesserungen
Neuer statischer Autoscaling-Modus für Zielsystem-Pools
Für Zielsystem-Pools gibt es jetzt einen zweiten Autoscaling-Modus. Der bisherige elastische Modus erstellt und löscht virtuelle Maschinen (VMs) je nach Last. Der neue statische Modus startet und stoppt dagegen nur die Zielsysteme, die schon im Pool sind, und erstellt oder löscht keine VMs. So lassen sich zum Beispiel RDS-Hosts je nach Last starten und stoppen oder eine feste Anzahl VDIs eingeschaltet und frei halten, damit Nutzer sofort loslegen können. Sie legen fest, wie viele Systeme mindestens und höchstens laufen sollen. Den Rest übernimmt oneclick™ automatisch anhand der aktuellen Last.

Pools starten beim ersten Benutzer und fahren im Leerlauf auf null herunter
Zielsystem-Pools mit Load Balancing und Autoscaling arbeiten jetzt vollständig bedarfsgesteuert. Möchte sich ein Benutzer verbinden und es läuft gerade keine VM, startet oneclick™ automatisch eine. Meldet sich am Ende des Tages der letzte Benutzer ab, wird die letzte VM nach einer festgelegten Zeit automatisch heruntergefahren. Der Pool kann so bis auf null herunterfahren. So laufen keine VMs mehr unnötig im Leerlauf, und Ihre Kunden zahlen nur für die Zeit, in der die Systeme wirklich genutzt werden.
Mehr Einblick und Kontrolle beim Autoscaling
Mehrere Änderungen erleichtern die Konfiguration und Überwachung des Autoscalings und erhöhen die Sicherheit bei der Einrichtung:
- Autoscaling-Verlauf: Die Detailansicht des Zielsystem-Pools enthält jetzt ein Autoscaling-Protokoll. Zu jeder Skalierungsaktion zeigt es, wann sie stattfand, was skaliert wurde, warum und ob sie erfolgreich war – inklusive der genauen Fehlermeldung, falls nicht. Einträge werden vier Wochen aufbewahrt.

- Abkühlzeit gegen ständiges Starten und Stoppen: Eine neue Abkühlzeit lässt Autoscaling nach einer lastbedingten Aktion warten, bevor in die Gegenrichtung skaliert wird. So startet und stoppt eine VM nahe an einem Grenzwert nicht mehr wiederholt.
- Leerlauf-Abschaltung: Im statischen Modus wird eine laufende VM, die länger als eine einstellbare Zeit keine aktiven Benutzer hat, heruntergefahren (bis zur Mindestanzahl) – auch wenn einzelne stark ausgelastete VMs den Pool-Durchschnitt über dem Grenzwert halten. Frisch gestartete, gerade geweckte und Wartungs-VMs sind ausgenommen.
- Deutlichere Hinweise beim Wechsel des Modus: Beim Wechsel des Autoscaling-Modus erklärt ein Hinweis die Auswirkungen beider Optionen. Der elastische Modus erstellt und löscht VMs je nach Last (dabei können Kosten bei Ihrem Cloud-Provider entstehen), der statische Modus erstellt oder löscht nie VMs. Autoscaling löscht ausschließlich selbst erstellte VMs; manuell hinzugefügte werden nie angetastet. Ein elastisches Profil für einen Pool auszuwählen erfordert eine ausdrückliche Bestätigung, und eine Karenzzeit verhindert, dass kurzzeitige Fehler sofortige Löschungen auslösen.
- Wartungsmodus wird respektiert: VMs im Wartungsmodus werden vom Autoscaling nicht gestartet, gestoppt oder gelöscht.
- Inline-Hinweise bei Grenzwerten: Ist ein Lastkriterium (CPU, RAM oder Benutzer) so eingestellt, dass es die Skalierung nicht mehr beeinflusst, weist ein Inline-Hinweis jetzt darauf hin.
- Klarere Infotexte: Die Tooltips für das Start-/Stopp-Timeout, das Ausführungsintervall und die Warnung beim erzwungenen Herunterskalieren wurden für mehr Klarheit überarbeitet.
Eventprofil-Protokolle erfassen jetzt übersprungene Events
Die Ausführungsprotokolle von Eventprofilen erfassen jetzt auch Events, die übersprungen wurden. Jeder Eintrag enthält einen Zeitstempel und, soweit verfügbar, den Grund, beispielsweise „Bedingung nicht erfüllt" oder „Vom Benutzer übersprungen". Bisher wurden übersprungene Events im Protokoll nicht gelistet.
Vor dem Löschen sehen, wo eine Richtlinie oder ein Eventprofil verwendet wird
Der Bestätigungsdialog beim Löschen von Richtlinien und Eventprofilen listet jetzt auf, wo das Element aktuell verwendet wird, und weist darauf hin, dass es dort nach dem Löschen nicht mehr greift – so können Sie die Auswirkung vor dem Bestätigen einschätzen.
Richtliniendetails zeigen betroffene Benutzer und App-Instanzen
Die Detailansicht einer Richtlinie kann jetzt anzeigen, welche Benutzer und welche App-Instanzen eine Richtlinie tatsächlich betrifft, abgeleitet aus ihren Regeln. Die Bereiche blenden die betroffenen Mengen auf Klick ein, sodass Sie die Reichweite einer Richtlinie einsehen können, ohne sie manuell zusammenzusuchen.

Überarbeitete Detailansicht des Zielsystem-Pools
Die Detailansicht des Zielsystem-Pools wurde überarbeitet, damit aktive Funktionen klarer erkennbar sind. Sobald Sie Zugangsdaten eingeben oder ein Standard-Zielsystem festlegen, erscheint dafür jeweils eine eigene Kachel – mit Bearbeiten- und Löschen-Aktion – statt der Einstellung oben. Entfernen Sie die Kachel, wird die Funktion wieder deaktiviert.
CPU und RAM bei Computing-Ressourcen-Zielsystemen
Die Detailansicht eines Computing-Ressourcen-Zielsystems zeigt jetzt direkt CPU und RAM der Instanz. Der bisher angezeigte Wert „Auslastung" wurde aus der Liste entfernt.
Vom Zielsystem zur Anbindung springen
Die Zielsystemdetails verlinken jetzt auf die Details der zugrunde liegenden Anbindung und des Netzwerks, wo der eindeutige Schlüssel steht. So lässt sich die richtige Anbindung leichter identifizieren – etwa wenn mehrere Anbindungen denselben Namen haben.
Schnellzugriff von Lizenzen und App-Konfigurationen auf ihre Benutzer
Die Detailansicht einer Lizenz hat jetzt eine Kachel, die auf die nach dieser Lizenz vorgefilterte Benutzerliste verlinkt; die Detailansicht einer App-Konfiguration verlinkt auf die nach dieser App-Konfiguration vorgefilterte App-Liste. So sehen Sie, was zugewiesen ist, ohne den Filter manuell zu setzen.

Deutlichere Markierung ausgewählter Textfilter
Ausgewählte Filter, die als Text dargestellt werden, erscheinen jetzt fett und unterstrichen. Das betrifft beispielsweise den Filter „Lizenz" unter Benutzer, sodass Sie auf einen Blick sehen, welche Filter aktiv sind. Chip-basierte Filter (Gruppen, Rollen) hatten bereits eine klare Markierung.
Passwörter für mehrere Benutzer gleichzeitig zurücksetzen
Passwort zurücksetzen für Benutzer ist jetzt auch in der Mehrfachauswahl oberhalb der Benutzertabelle verfügbar. Bei einem einzelnen Benutzer öffnet sich der gewohnte Dialog. Wählen Sie mehrere Benutzer aus, sendet oneclick™ stattdessen jedem von ihnen einen Anmeldelink – so lässt sich das Zurücksetzen für viele Benutzer in einem Schritt anstoßen, ohne einzelne Passwörter zu verwalten.

Aufgefrischte Lizenz-Symbole
Die Lizenzen Basic User, Professional User, App Standard und App High Performance verwenden jetzt eigene Symbole, die zum jeweiligen Lizenztyp passen.
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Namenshinweis beim Erstellen mehrerer VMs
Wenn Sie beim VM-Erstellen eine Menge größer als eins eingeben, zeigt ein Hinweis jetzt, wie die Namen nummeriert werden, sodass klar ist, wie die erstellten VMs benannt werden.
Mesh-Client-Download-Button erst aktiv, wenn bereit
Der Button „Mesh-Client herunterladen" bleibt jetzt deaktiviert, bis die erforderlichen Daten eingegeben wurden.
Klarerer Hinweistext für Prozess-Eingabefelder
Der Hinweis unter der Prozesskonfiguration macht jetzt klar, dass die aufgeführten Felder nur bei der Ausführung des Prozesses eine Eingabe erfordern, nicht bei der Erstellung.
Zuverlässigere Active-Directory- und LDAP-Synchronisierung
Die Benutzer-Synchronisierung über Active Directory und LDAP ordnet bestehende Benutzer jetzt anhand ihrer stabilen Verzeichnis-Kennung zu (der Azure-Graph-ID bzw. objectGUID / entryUUID bei LDAP) statt anhand der E-Mail-Adresse. Benutzer, deren E-Mail sich im Verzeichnis ändert – etwa nach einer Namensänderung –, werden dadurch nicht mehr als Dublette importiert, sodass ihre Gruppenzugehörigkeiten und Zuweisungen erhalten bleiben. Gehört eine geänderte E-Mail bereits einem anderen Benutzer, überspringt der Import diesen Benutzer und benachrichtigt den Admin, statt automatisch zusammenzuführen. Die Synchronisierung großer Verzeichnisse (über 1.000 Gruppen) ist außerdem deutlich schneller, und der Synchronisierungsdialog flackert beim Laden nicht mehr.
Verbesserungen bei den Cloud-Provider-Integrationen
- Open Telekom Cloud: Die neuen ECS-Flavor-Familien (s9, x1m, p5e) sind jetzt buchbar. Die Image-Erstellung funktioniert jetzt auch für Quell-VMs mit ausschließlich privater Netzwerkschnittstelle und hinterlässt keine leeren Netzwerk-Sicherheitsgruppen mehr.
- Exoscale: Das Stoppen einer VM in einem Übergangszustand (z. B. Starten oder Stoppen) wartet jetzt auf einen stabilen Zustand, statt mit einer technischen Provider-Fehlermeldung abzubrechen. Nicht genutzte Netzwerk-Sicherheitsgruppen werden jetzt aufgeräumt.
- IONOS: Provider-Fehler zeigen jetzt die tatsächliche Ursache statt einer irreführenden „Cannot read properties of undefined"-Meldung.
Fehlerbehebungen
- Benutzerimport aus Active Directory stürzt bei bereits vorhandenen Benutzern nicht mehr ab: Der Benutzerimport aus Active Directory bricht nicht mehr mit einem Fehler ab, wenn ein importierter Benutzer bereits existiert, sodass die übrigen Benutzer des Durchlaufs zuverlässig importiert werden.
- Mehrfachauswahl-Löschen funktioniert für Richtlinien, Rollen und Eventprofile: Der „Löschen"-Button im Bestätigungsdialog ist jetzt aktiv, wenn Richtlinien, Rollen oder Eventprofile über die Mehrfachauswahl der Tabelle gelöscht werden – wie bei anderen Tabellen auch.
- App-Kacheln werden nach dem Löschen eines Zielsystems aktualisiert: Löscht ein Admin ein Zielsystem, das noch von einer App-Instanz verwendet wird, aktualisieren sich die betroffenen Kacheln jetzt automatisch und die Zielsystem-Auswahl wird zurückgesetzt, sodass die App auf ein gültiges Zielsystem gezeigt werden kann, statt beim Start zu scheitern.
- Verwaiste Eventprofile lassen sich wieder löschen: Eventprofile, deren verknüpfter Prozess entfernt wurde, lassen sich jetzt wieder in der Oberfläche bearbeiten und löschen, statt einen technischen Fehler auszugeben.
- Formular für Cloud-Abonnement-Anbindungen validiert, statt einen Fehler zu werfen: Beim Absenden eines leeren Anbindungsformulars vom Typ „Cloud-Abonnement" erscheint jetzt eine Feldvalidierung statt eines Server-Fehlers.
- Validierung im Formular „Neues Zielsystem" (Public Internet) löst sich korrekt: Nachdem Sie den öffentlichen Hostnamen oder die öffentliche IP eingegeben haben, bleibt das jeweils andere Feld nicht mehr als ungültig markiert.
- Entfernen eines Ports aus einem öffentlichen Zielsystem wirkt jetzt: Das Entfernen von Port 3389 aus einem öffentlichen Zielsystem wirkt sich jetzt korrekt auf den Zugriff aus und wird in der App-Konfiguration widergespiegelt.
- Symbol für getrennte Verbindungen wieder im Zielsystem-Filter: Das Symbol für getrennte Verbindungen wird im Filter der Zielsystemtabelle wieder angezeigt.
- Korrigierte Dokumentations- und Bedingungs-Links: Der Link zur StackIT-Provider-Dokumentation, die Links zu den Lizenz- und Geschäftsbedingungen (nachdem diese in separate Allgemeine Geschäftsbedingungen und Lizenzbedingungen aufgeteilt wurden) und der deutsche Hilfe-Link „Load Balance Info" verweisen jetzt auf gültige Seiten.
- Passwortmanager greifen auf die richtigen Felder: Die automatische Ausfüllung durch Passwortmanager wie Bitwarden oder 1Password erscheint jetzt bei Anmeldedatenfeldern (etwa Admin-Benutzername und -Passwort) und nicht mehr bei unbeteiligten Feldern wie Suche oder Zahleneingaben.
- Klare Anmelde-Ablehnung, wenn keine Lizenz greift: Wenn die Lizenz eines Benutzers nicht auflösbar ist – etwa weil sie zu einer anderen Division gehört als der, bei der die Anmeldung erfolgt –, wird die Anmeldung jetzt sauber abgelehnt, statt mit einem Server-Fehler zu scheitern.