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Streaming-Performance optimieren

Prüfen Sie die folgenden Punkte, um die Streaming-Performance zu verbessern.

  1. Überprüfen Sie, ob die Latenz möglicherweise von einer eingesetzten Drittlösung hervorgerufen wird: Schalten Sie Virensoftware- und Backuplösungen ab und überprüfen die Performance erneut.
  2. Prüfen Sie, ob Ihr Benutzer Einstellungen vorgenommen hat, die möglicherweise zu Performance-Einbußen führen. Falls zum Beispiel die Option "Desktop-Hintergrund änderbar durch Benutzer" aktiviert ist, können Sie diese zwangsweise deaktivieren.
  3. Tragen Sie die im Artikel oneclick™ IP-Adressen aufgeführten IP-Adressen in die Allowlist Ihrer Firewall ein.
    • Fügen Sie am Client die ingoing IP-Adresse des oneclick™ Streamings in die Allowlist ein (wenn die Firewall ausgehende Internetverbindungen beschränkt).
    • Fügen Sie am angebundenen Server die outgoing IP-Adresse des oneclick™ Streamings in die Allowlist ein.
    • !Achten Sie beim Allowlisting (ehemals Whitelist) darauf, dass der Traffic von und zu oneclick™ von der Packet Inspection ausgeschlossen ist.
  4. Erhalten Ihre Benutzer eine rote Warnmeldung, richten Sie die Firewall-Freigabe für WebRTC ein.
  5. Überprüfen Sie alle Performance-Abhängigkeiten in oneclick™:
  6. Prüfen Sie, ob die Streaming-Optimierung zum Nutzungsverhalten Ihrer Benutzer passt. Weitere Informationen finden Sie unter WebRTC und Streaming-Optimierung.

Firewall-Freigabe für WebRTC einrichten

Wenn Benutzer die folgende Meldung im oneclick™ Menü sehen, wird die für WebRTC erforderliche Verbindung möglicherweise durch die Firewall blockiert:

Für flüssiges Streaming prüfen Sie oder Ihr Administrator in Ihrer Firewall, ob die Domain datacenter-turn.oneclick.services für den Port 443 TCP & UDP freigeschaltet ist.
Streaming-Einstellungen mit Status „Inactive Smooth video playback (WebRTC)" und Hinweis zur erforderlichen Firewall-Freigabe

Prüfen Sie, ob in der Firewall Ihrer Benutzer ein- und ausgehender Traffic über UDP für die in der Meldung angezeigte Domain erlaubt ist.

Gehen Sie wie folgt vor:

1. Rechenzentrum ermitteln

Prüfen Sie, welches Rechenzentrum für den Benutzer verwendet wird.
Benutzer finden diese Information in den Systemdaten unter Datacenter.
Als Administrator finden Sie diese Information unter Verwaltungseinheit > Rechenzentren > Delivery Cluster.

2. UDP Higher Ports freigeben

Prüfen Sie, ob UDP Higher Ports in der Firewall freigegeben sind.

3. DNS-Namen und Ports freischalten

Nehmen Sie den angezeigten DNS-Namen in die Allowlist Ihrer Firewall auf und schalten Sie die Ports 443 TCP und UDP frei. Dies stellt sicher, dass das Streaming-Protokoll WebRTC funktioniert.

DNS-Einträge nach Rechenzentrum

RechenzentrumDNS-Eintrag
Deutschland – Mittehetzner-fra-turn.oneclick.services
Deutschland – Magdeburgotc-eu-de-turn.oneclick.services
Schweiz – Zürichch-turn.oneclick.services
USA Ostküste – Ashburnhetzner-useast-turn.oneclick.services

Firewall unterstützt nur IP-Adressen

Entnehmen Sie die zum Rechenzentrum gehörende IP-Adresse dem Artikel Allowlisting oneclick™ IP addresses.

4. WebRTC-Funktion prüfen

Über die Streaming-Einstellungen (empfohlen):
Bitten Sie den betroffenen Benutzer, während einer aktiven Verbindung im oneclick™ Menü auf das Zahnrad-Symbol und anschließend auf Status zu klicken.
Zeigen die Streaming-Einstellungen den Eintrag "Aktiv Flüssige Videowiedergabe (WebRTC)" an, war die Firewall-Freigabe erfolgreich.
Streaming-Einstellungen mit Round-Trip-Dauer, aktiver flüssiger Videowiedergabe und Dauer der Streaming-Sitzung

Zusätzlich (optional):
Prüfen Sie über den WebRTC-Test, ob WebRTC auf dem Client grundsätzlich funktioniert.

WebRTC und Streaming-Optimierung

WebRTC ermöglicht die flüssige Übertragung von Bewegtbildern. Die Einstellung Streaming-Optimierung bestimmt, wie schnell WebRTC für die Übertragung verwendet wird:

  • Geringe Latenz: WebRTC wird nicht verwendet. Diese Einstellung eignet sich vor allem für textbasierte Inhalte und Anwendungen mit wenigen Bildänderungen.
  • Flüssige Videos: WebRTC wird bevorzugt verwendet. Diese Einstellung eignet sich für Anwendungen mit Videos oder häufigen Bildänderungen.

Arbeiten Ihre Benutzer regelmäßig mit Videos oder anderen bewegten Inhalten, stellen Sie in den Streaming-Einstellungen die Streaming-Optimierung weiter in Richtung Flüssige Videos ein.

Wenn Benutzer die Streaming-Optimierung selbst anpassen sollen, aktivieren Sie in den Nutzungseinstellungen für Streaming-Optimierung die Option Änderbar durch den Benutzer.