Veralteter Zielsystem-Status
Wie oneclick™ den Status erfasst
oneclick™ zeigt für jedes Zielsystem den zuletzt bekannten Status an – also den Status aus der letzten Synchronisierung mit dem Cloud-Provider. oneclick™ ruft den Status nicht permanent live ab: Cloud-Provider blockieren Dauerabfragen für alle VMs.
oneclick™ aktualisiert den Status in zwei Fällen:
- Aktionen über oneclick™ selbst. Beim Start, Stopp oder Neustart eines Zielsystems über die Admin-Oberfläche oder den Workspace übernimmt oneclick™ den neuen Status direkt.
- Status-Sync. Ein Status-Sync fragt den aktuellen Zustand aktiv beim Provider ab. Sie können Status-Syncs manuell starten oder über ein Eventprofil zeitgesteuert ausführen.
Wann der angezeigte Status vom tatsächlichen abweichen kann
Ändert sich der Status eines Zielsystems außerhalb von oneclick™ – z. B. durch das Provider-Portal, ein Skript oder ein automatisches Power-Management – erkennt oneclick™ diese Änderung erst beim nächsten Sync. Typische Fälle:
- Ein automatisches Power-Management beendet den Server über Nacht außerhalb von oneclick™: Am Morgen zeigt die App-Kachel noch den letzten bekannten Status („läuft") an.
- Ein Admin startet den Server manuell im Provider-Portal: oneclick™ erkennt das erst beim nächsten Sync.
Ihre Benutzer sehen dadurch eine veraltete Statusanzeige in der App-Kachel. Nach einem manuellen Status-Reload – oder spätestens beim nächsten Verbindungsversuch – springt die Anzeige auf den korrekten Wert.
Wenn Benutzer regelmäßig veralteten Status melden
Wenn Benutzer wiederholt einen falschen Status in der App-Kachel melden – typischerweise morgens nach Nacht-Abschaltungen – können Sie einen zeitgesteuerten Status-Sync über ein Eventprofil einrichten (Aktion „VM-Status synchronisieren").
Status-Syncs erzeugen Last auf der oneclick™-Plattform und beim Cloud-Provider. Diese Lösung ist für überschaubare Maschinen-Mengen geeignet – bei großen Umgebungen kann sie zu Performance- oder Rate-Limit-Problemen führen.